Magische Momente

Nicht alle Hexen starben auf dem Scheiterhaufen

Kennt Ihr das Buch "Bestellungen beim Universum" von Bärbel Mohr? Ich hab mir das "Handbuch zur Wunscherfüllung" vor drei Jahren gekauft. Aus einer Laune heraus, weil ich schon immer neugierig war und offen für mitunter auch schon einmal verrückte Dinge. Die dann aber doch nicht so verrückt sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Na, jedenfalls hab' ich das kleine Buch im Zug von Sylt nach Frankfurt gelesen und war doch erstaunt wie viel Wahrheit darin zu finden ist.

 

Denn es geht nicht einfach nur darum zu sagen: "Hallo Universum, ich hätte da gerne mal für Morgen einen Parkplatz am Usinger Amtsgericht." Klar, sagen jetzt einige (Männer) mit ironischem Unterton, frau muss natürlich auch noch daran glauben. Und wenn dann jemand erzählt, bei mir hat die Bestellung ans Universum wirklich geklappt, wird er belächelt und im Stillen für ver-rückt erklärt. 

 

Humbug sagen die Einen, Magie nennen es die Anderen. Ich sage, es funktioniert, zumindest hat es dies bei meiner Bestellung. Und es war ein wahrhaft magischer Moment, als ich dies realisierte. Viele Menschen glauben an Magie, daran dass "alles lebt und alles eins ist", wie Bärbel Mohr behauptet. Seit Jahrtausenden gibt es Menschen, die um die Ganzheit des Universums wissen, sich mit den zusammenspielenden Kräften der Natur auskennen und in Visionen Dinge voraussehen. Im Mittelalter wurden sie als Hexen beschimpft, gejagt, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

 

Doch nicht alle starben gewaltsam. Einige überlebten, tauchten unter und gaben sich nicht mehr zu erkennen. So konnte das uralte Wissen von Generation zu Generation weitergegeben werden, bis in die heutige Zeit. Das hat mir Asha erzählt.

 

Asha wohnt im Taunus. Sie ist eine wie Du und Ich - und doch ist sie anders: Asha ist eine Wicca-Hexe.  

 

April 2012 (1), uko